Home – Die Familie Reding in der Schweiz anno 1090

Der Hund jagt den Ball, der Tiger beisst den Werfer!

Liebe Brüder und Schwestern im Geiste. Im nebelumhüllten Schoß der Schweizer Berge, wo seit dem Jahre des Herrn 1090 das Geschlecht der Reding wie ein uralter, wettergegerbter Eichbaum seine Wurzeln tief in den Fels der Ewigkeit senkt – dort in Arth im Kanton Schwyz, dem Herzen der alten Eidgenossenschaft –, entstand das Erbe: gottesfürchtig wie die Flamme am Altar, mutig wie der erste Strahl der Morgenröte über dem Schlachtfeld, tugendhaft wie die reinen Seelen der Heiligen, respektvoll vor dem unaussprechlichen Geheimnis des Seins und verantwortungsvoll wie der Wächter am Tor des Himmels.

Der Mystische Pfad der Seele

Mit einem Fuß fest gegründet in der göttlichen Ordnung des Kosmos, den anderen kühn gesetzt ins brodelnde Chaos der gefallenen Welt, schreiten sie den schmalen, leuchtenden Pfad der Seele – jenen mystischen Steg, auf dem das Schwert des Logos niederzuckt: es tötet, was sterben muss, und ruft zugleich zum Auferstehen in neuem, strahlendem Leben. Und hoch erhoben in ihren Händen leuchtet der Heilige Gral – jener unvergängliche Kelch der Gnade, der das Blut des Lammes auffängt und die göttliche Liebe als vollkommene Vereinigung und Vollständigkeit in die Welt ergießt, getränkt von der reinen Tugendhaftigkeit, die jede Seele zum Abbild des Himmlischen Vaters formt.

Die Lebendige Überlieferung

Schon in zartester Kindheit entflammte die Sehnsucht nach den edlen Rittern, dem goldenen Mittelalter, den tiefen Ursprüngen der Familie Reding in Arth, Schwyz und der alten, ehrwürdigen Tradition die Herzen der Söhne wie ein himmlisches Feuer, das nie mehr erlischt. So ward diese Seite geboren – nicht als bloße Chronik, sondern als lebendiger Schrein, als pulsierender Kelch der Überlieferung, in dem der Gral selbst ruht und seine Strahlen der Tugendhaftigkeit, der Wahrheit und der Schönheit über alle Generationen ergießt.

Das Band der Generationen

Wenn der Großvater aus den verborgenen Kammern seiner Jugend erzählt, öffnen sich die Seelen der Enkelkinder wie Lilien im Morgentau; ihre Augen werden groß wie Sterne, ihre Ohren gespitzt wie Schwerter in der Hand des Engels. Dort, wo die Kleinsten noch nicht und der Weise nicht mehr mit voller Kraft wandeln können, webt die göttliche Liebe der Familie ein goldenes, unzerreißbares Band durch alle Generationen. Sie trägt das heilige Urvertrauen weiter: ein jeder hat einen Ort, eine Heimat der Seele, wohin er wahrhaft gehört – ein Zuhause im Herzen Gottes.

Die Große Umkehr und die Heilige Einheit

In der großen Umkehr zum symbolischen Vater im Himmel, in der Wiederentdeckung des Logos, der die Seele aus dem Schlaf der Welt erweckt, mögen alle Familien gesunden und gedeihen als heilige Einheit von Vater und Mutter. In der Liebe als vollkommener Vereinigung und göttlicher Vollständigkeit werden sie zum lebendigen Glied des Größeren, und jeder Einzelne erhebt sich in seiner höchsten Verantwortung, getragen von Wahrheit, Schönheit, dem Guten und der leuchtenden Tugendhaftigkeit.

Der Leuchtturm der Hoffnung

Möge diese Heimstatt ein Leuchtturm sein inmitten der stürmischen See der Zeit – ein Ort der Besinnung, der Ermutigung und der ewigen Hoffnung, wo das Schwert des Logos segnet und befreit, der Heilige Gral die Seelen tränkt und jede Familie heimfindet in die Arme des Vaters.

Amen