Schweizer Adelsgeschlecht – Ursprung der Familie Reding – Die Tapferen Ahnen durch die Jahrhunderte
Familie Reding – Die Tapferen Ahnen durch die Jahrhunderte
Liebe Brüder und Schwestern im Geiste. Willkommen zur Geschichte der Familie Reding in der Schweiz.
Der Heilige Ursprung im Morgengrauen der Überlieferung
Aus dem Morgengrauen der Überlieferung heraus, tief verwurzelt im nebelumhüllten Schoß der Schweizer Berge, standen die Reding als freie Männer und auserwählte Führer unter dem Volk von Schwyz. Ihr Name hallt bereits in den ältesten Chroniken wider – schon 1281 als Werni Rato auf der Landsgemeinde, 1311 als Wernherus dictus Reding, der mutige Anführer im Marchenstreit mit dem Kloster Einsiedeln.
Sie entstammten dem angesehenen Landleutegeschlecht aus dem Arther Viertel, aus Biberegg bei Rothenthurm und dem Steiner Viertel in Arth, dem schlagenden Herzen der alten Eidgenossenschaft. Freie Bauern und Krieger zugleich, trugen sie von Anbeginn das Schwert des Logos in der Hand: mutig im Dienst am Guten, gottesfürchtig wie die Flamme am Altar, tugendhaft wie die reinen Seelen der Heiligen.
Ital Reding der Ältere – Der Mächtige Landammann und Ritter des Glaubens
Besonders hell erstrahlte der Geist des Hauses im 14. und 15. Jahrhundert. Der Vater Hektor Reding selbst führte als Landammann die Geschicke Schwyz’ um 1408–1411. Doch der Gipfel des ritterlichen Erbes wurde erreicht durch Ital Reding den Älteren (um 1370–1447), geboren in Sattel, den mächtigen Landammann und kühnen Heerführer. Über drei Jahrzehnte – von 1411 bis 1428 und erneut von 1432 bis 1445 – lenkte er die Schicksale Schwyz’ mit starker, unerschütterlicher Hand und tiefem Glauben an den Allmächtigen. Als Gesandter der Eidgenossenschaft auf der Tagsatzung und auf dem Konzil von Konstanz 1415 vertrat er das Land mit Weisheit und Würde.
Von König Sigismund erlangte er die Blutgerichtsbarkeit und erweiterte das Territorium Schwyz’ gewaltig: die Gerichtsbarkeit über Einsiedeln, die March und Küssnacht fielen unter seinen Schutz. In den Stürmen des Alten Zürichkrieges (1440–1450) stand er als Heerführer an vorderster Front, kämpfte für Freiheit, Glauben und Vaterland und bewies in Ratssälen wie auf dem Schlachtfeld wahre ritterliche Entschlossenheit, Tugendhaftigkeit und unerschütterliche Treue.
Ital Reding der Jüngere – Der Treue Erbe und Märtyrer der Heimat
Sein Sohn, Ital Reding der Jüngere (um 1410–1466), setzte das heilige Vermächtnis fort. Auch er wurde Landammann, Hauptmann im Krieg und Schiedsrichter in zahlreichen eidgenössischen Streitigkeiten. Er kaufte Rechte für Arth und Schwyz, schenkte Kirchensätze dem Lande und wirkte als Friedensstifter nach den Bruderkriegen. Auf dem Heimweg von Schwyz nach Arth wurde er 1466 meuchlings angefallen und starb als Märtyrer der Treue – doch sein Geist lebte weiter im unzerbrechlichen Band der Familie.
Das Lebendige Vermächtnis von Generation zu Generation
Von Generation zu Generation, durch Ratssäle und Schlachtfelder, durch fremde Feldzüge in französischen und spanischen Diensten und die stille, segensreiche Kraft der Heimat, blieb die Familie tief in Arth und Schwyz verwurzelt. Sie gab die lebendige Flamme des Glaubens, der Ehre, der Ahnenpflicht und der Tugendhaftigkeit wie ein heiliges Vermächtnis von Vater zu Sohn weiter – getragen vom Schwert des Logos, das tötet, was sterben muss, und zum wahren Leben erweckt, und genährt vom Heiligen Gral der göttlichen Gnade, der die Liebe als vollkommene Vereinigung in die Welt ergießt.
Das Ideal des Christlichen Ritters
In diesen tapferen Ahnen leuchtet uns bis heute das Ideal des christlichen Ritters entgegen: mutig im Kampf für das Rechte, demütig vor Gott, verantwortungsvoll gegenüber dem eigenen Volk, treu in der Liebe zur Familie und zur Heimat. Sie waren nicht nur Verteidiger des Landes, sondern lebendige Zeugen der Umkehr zum symbolischen Vater im Himmel, Träger der Wiederentdeckung des Logos, der die Seele aus dem Schlaf der Welt erweckt.
Möge ihr Geist in allen Nachkommen weiterleben und die Familie Reding durch alle kommenden Zeiten führen – auf dass das Schwert des Logos segne und befreie, der Heilige Gral jede Seele mit Wahrheit, Schönheit und leuchtender Tugendhaftigkeit erfülle und jede Generation in der heiligen Einheit von Vater und Mutter zum lebendigen Teil des Größeren werde.
Amen.



